Frauenliebling oben ohne
Verfasst: 12.07.2005, 07:54:43
Ab November hat auch Nissan ein kleines Klappcabrio im Programm. Der C+C basiert auf dem Micra. Ganz offenbar haben sich die Japaner vom großen Erfolg des Peugeot 206 CC zur Öffnung ihres Kleinwagens hinreißen lassen.
Verpfuschte Optik
Pummelig wie viele Wettbewerber steht der Japaner auf den Rädern. Kein Wunder: Die Klappdach-Konstruktion erfordert ein hohes Heck und trotz 11 Zentimetern Minderhöhe ist der Micra alles andere als ein sportlich-flaches Auto. Das Cabrio wirkt wegen seiner sehr hohen Schulterlinie – die natürlich von der Limousine unverändert übernommen wurde – sogar besonders unelegant. Dabei haben die Designer – um Kosten zu sparen – ohnehin schon getrickst: Die Windschutzscheibe ist so weit nach hinten gezogen, dass die Dachkonstruktion mit zwei Elementen auskommt. Das raubt den Passagieren aber einen beträchtlichen Teil des typischen Cabriofeelings, weil man eben weitgehend unter Glas statt unter freiem Himmel sitzt. Weil die Blechelemente dennoch voluminöser ausfallen aus ein Stoffverdeck, schrumpfen im Nissan die Rücksitze auf Bonsai-Format. Die angesprochen Nachteile finden sich allerdings auch bei Wettbewerbern wie dem Peugeot 206 CC. Andererseits zeigt Mini mit seinem Cabrio, dass zumindest bei den Kleinwagen die Konstruktion mit klassischem Stoffverdeck die praxistauglichere Lösung ist.
Gelungene Details
Das Design ist Nissan zwar missglückt – aber ein paar positive Details könnten Interessenten glücklich stimmen. So besteht das Dach zum großen Teil aus Glas und lässt somit auch geschlossen viel Licht in den Innenraum. Und die 90 Millimeter mehr Gesamtlänge bescheren dem Gepäckabteil ein beachtliches Format: 221 Liter bei offenem und 426 Liter mit geschlossenem Verdeck sind Spitze bei den offenen Kleinwagen. Verfügbar sind Motoren mit 1,4 und 1,6 Litern Hubraum, die 88 bzw. 110 PS leisten.

Verpfuschte Optik
Pummelig wie viele Wettbewerber steht der Japaner auf den Rädern. Kein Wunder: Die Klappdach-Konstruktion erfordert ein hohes Heck und trotz 11 Zentimetern Minderhöhe ist der Micra alles andere als ein sportlich-flaches Auto. Das Cabrio wirkt wegen seiner sehr hohen Schulterlinie – die natürlich von der Limousine unverändert übernommen wurde – sogar besonders unelegant. Dabei haben die Designer – um Kosten zu sparen – ohnehin schon getrickst: Die Windschutzscheibe ist so weit nach hinten gezogen, dass die Dachkonstruktion mit zwei Elementen auskommt. Das raubt den Passagieren aber einen beträchtlichen Teil des typischen Cabriofeelings, weil man eben weitgehend unter Glas statt unter freiem Himmel sitzt. Weil die Blechelemente dennoch voluminöser ausfallen aus ein Stoffverdeck, schrumpfen im Nissan die Rücksitze auf Bonsai-Format. Die angesprochen Nachteile finden sich allerdings auch bei Wettbewerbern wie dem Peugeot 206 CC. Andererseits zeigt Mini mit seinem Cabrio, dass zumindest bei den Kleinwagen die Konstruktion mit klassischem Stoffverdeck die praxistauglichere Lösung ist.
Gelungene Details
Das Design ist Nissan zwar missglückt – aber ein paar positive Details könnten Interessenten glücklich stimmen. So besteht das Dach zum großen Teil aus Glas und lässt somit auch geschlossen viel Licht in den Innenraum. Und die 90 Millimeter mehr Gesamtlänge bescheren dem Gepäckabteil ein beachtliches Format: 221 Liter bei offenem und 426 Liter mit geschlossenem Verdeck sind Spitze bei den offenen Kleinwagen. Verfügbar sind Motoren mit 1,4 und 1,6 Litern Hubraum, die 88 bzw. 110 PS leisten.